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BioNTech: Darum gewinnt die Impfstoff-Aktie 25 % in einer Woche
Die Aktie des Mainzer Impfstoffherstellers BioNTech hat, ohne dass nennenswerte Neuigkeiten veröffentlicht wurden, in der vergangenen Woche rund 25 Prozent an Wert gewonnen. Treiber ist ein Studienerfolg des US-Konkurrenten Moderna.
Moderna und der US-Partner Merck & Co verkündeten in der vergangenen Woche, erfolgreich eine Studie zu einem Hautkrebs-Impfstoff durchgeführt zu haben. Der personalisierte Krebsimpfstoff Intismeran Autogene konnte den Angaben zufolge in Kombination mit einem Krebsmedikament von Merck & Co das Wiederauftreten von Melanomen reduzieren, also von bösartigen Tumoren der Pigmentzellen.
BioNTech schreibt rote Zahlen
Damit hätte erstmals eine sogenannte mRNA-basierte Krebstherapie eine Phase-III-Studie erfolgreich abgeschlossen – die letzte Studienphase vor einem Antrag auf Zulassung. Bei der Studie ging es um die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs.
Die Entwicklung von mRNA-Krebstherapien ist auch das Ziel von BioNTech. Der Corona-Impfstoff Comirnaty, der die Mainzer weltweit bekannt machte, basiert ebenfalls auf der mRNA-Technologie. Marktbeobachter sehen die erfolgreiche Moderna-Studie in ersten Reaktionen als Machbarkeitsbeweis für die gesamte mRNA-Technologie bei der Krebsbehandlung.
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