Der Aufsichtsrat der EWS Schönau (v.l.n.r.): Stefan Ehinger, Sophia Göppel-Kraft, Dr. Wolfgang Zander, Katrin Held, Wolf Dieter Drescher, Dr. Heidrun Schalle (nicht anwesend: Rüdiger Winkler). / Foto: Bernd Schumacher.

  Erneuerbare Energie, Anleihen / AIF

EWS Schönau zahlt 3,5 % Dividende

Die EWS Elektrizitätswerke Schönau bleiben weiterhin robust aufgestellt. Für 2025 schüttet der genossenschaftliche Grünstromerzeuger aus dem Schwarzwald eine attraktive Dividende aus.

Die EWS-Gruppe erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 238 Millionen Euro und einen Jahresgewinn von 2,5 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote blieb mit 68 Prozent auf hohem Niveau.

„2025 war wiederholt kein einfaches Jahr für die Energiewirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir wirtschaftlich stabil bleiben und gleichzeitig weiter investieren können. Denn die Energiewende braucht Unternehmen, die langfristig denken und unabhängig handeln können“, sagt EWS-Vorstandsmitglied Armin Komenda.

Neue grüne Kraftwerke

2025 haben die EWS mit dem 16-Megawatt-Solarpark Döggingen 2 ihren bislang größten Solarpark ans Stromnetz angeschlossen (ECOreporter berichtete hier). Insgesamt erhöhte sich die installierte Leistung aus Windkraft und Photovoltaik innerhalb eines Jahres um rund 30 Megawatt. Zudem wurden Nahwärmenetze erweitert und erste Großbatteriespeicherprojekte auf den Weg gebracht. Zum Jahresende beschäftigte die EWS-Gruppe 287 Mitarbeitende.

Auch die Genossenschaft ist weiter gewachsen. Ende 2025 zählte die EWS eG 15.014 Mitglieder, so viele wie nie zuvor. Das Geschäftsguthaben der Mitglieder stieg auf rund 60 Millionen Euro. Auf dieses Geschäftsguthaben zahlt die Genossenschaft für das Geschäftsjahr 2025 wie geplant eine Dividende von 3,5 Prozent.

Bei der diesjährigen Generalversammlung Anfang Juli schied der langjährige Vorsitzende Thomas Jorberg aus dem Aufsichtsrat aus. Auch seine Stellvertreterin Caroline Salvamoser und die Aufsichtsrätin Maike Süthoff traten nicht mehr zur Wahl an.

Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden ernannte die Generalversammlung Dr. Wolfgang Zander, Gründer des Energieberatungsunternehmens BET und seit 2019 Mitglied des EWS-Aufsichtsrates. Neu in das Gremium gewählt wurden Sophia Göppel-Kraft, Spezialistin für erneuerbare Energien beim Übertragungsnetzbetreiber TenneT, Katrin Held, Geschäftsführerin der Naturenergie Zeilinger GmbH, und Dr. Heidrun Schalle, Gründungspartnerin von Aecoute°, einer Anwält:innen-Gemeinschaft in Berlin mit den Schwerpunkten Energie, Umwelt und Klima.

Mehr über Genossenschaftsanteile als Möglichkeit zur nachhaltigen Geldanlage lesen Sie hier.

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