Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Verschuldungsquoten gestiegen. / Foto: Pixabay

  Meldungen, Finanzdienstleister, Fonds / ETF

EZB: Hohe Risiken durch steigende Verschuldung

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht in der Corona-Krise weiterhin Gefahren für die Finanzstabilität Europas. Als größte Risikoquellen nennt die Notenbank ein abruptes Ende der Corona-Hilfsprogramme, die steigende Verschuldung und zunehmende Risikobereitschaft.

Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.

In ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht weist die EZB darauf hin, dass ein vorschnelles Ende politischer Hilfen sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte unter Druck setzen könnte.

In diesem Kontext bereitet der EZB die hohe Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten zunehmend Sorge. Aus EZB-Sicht stehen die Banken in der Eurozone vor einigen Herausforderungen – darunter strukturelle Probleme und anhaltender Profitabilitätsdruck.

Die EZB nimmt auch die Intermediation von Finanzaktivitäten außerhalb des Bankensektors (Non-Bank Financial Intermediation - NBFI) in den Blick. Der NBFI-Sektor habe die Realwirtschaft in der Corona-Krise erheblich mitfinanziert. Allerdings steige erneut die Risikobereitschaft in diesem Segment, etwa auf Seiten von Investmentfonds.

Verwandte Artikel

23.11.20
 >
13.09.22
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x