Heilwasser der Mineralbrunnen Überkingen-Teichach AG. / Foto: Unternehmen

11.10.19 Nachhaltige Aktien

Glasklare Sache: Zwei Mineralwasser-Aktien

Mineralwasser sprudelt. Auch geschäftlich. ECOreporter stellt zwei Mineralwasser-Aktien vor, die für ein flüssiges Depot sorgen.

2018 trank jeder Bundesbürger im Schnitt fast 151 Liter Mineralwasser. Auf Softdrinks, alkoholfreies Bier und Fruchtsaftschorlen hatten die Deutschen wesentlich weniger Durst. Sprudelwasser ist in Deutschland ein Wachstumsmarkt: 1980 lag der Mineralwasserkonsum pro Bundesbürger bei gut 40 Litern, im Jahr 2000 waren es bereits 100 Liter pro Kopf.

Mineralwasser ist ein Naturprodukt. Es entsteht aus Regenwasser, das im Erdboden versickert und sich in bis zu 100 Meter tiefen unterirdischen Reservoirs sammelt. Auf dem Weg ins Erdinnere - der Jahrzehnte dauern kann - wird es von Gesteinsschichten gereinigt und gefiltert. Je nach Gestein kann das Wasser auch Mineralstoffe oder Kohlensäure aufnehmen. In Deutschland gibt es strenge Regeln. Natürliches Mineralwasser darf zum Beispiel nur direkt an der Quelle abgefüllt werden.

Coca-Cola, Nestlé und Danone – wenig nachhaltige Wasserverkäufer

Konzerne wie Coca-Cola, Nestlé oder Danone machen mit Wasser Geschäfte. In Flaschen abgefülltes Wasser ist ein milliardenschweres und höchst profitables Geschäft. Insbesondere in den USA. Aber auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen man - anders als bei uns - das Wasser aus der Leitung nicht bedenkenlos trinken kann. Nachhaltige Anleger sollten Aktien dieser Unternehmen dennoch meiden. Denn sie transportieren ihr Wasser oft über lange Strecken, weshalb die CO2-Bilanz vieler Wasser-Marken schlecht ausfällt. Aber es gibt Alternativen:

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