Sensor von Piur Imaging. / Foto: Unternehmen

14.11.19 Crowd-Investment

Green Rocket: Neues Gesundheits-Crowdinvesting mit bis zu 7,5 % Zins

Das Gesundheits-Start-up Piur Imaging hat einen Sensor entwickelt, der aus jedem Ultraschallgerät einen Kernspintomographen macht. Anleger können das österreichische Unternehmen auf der Plattform Green Rocket mit einem Darlehen unterstützen. Es winken jährliche Zinsen von bis zu 7,5 Prozent.

Ultraschall-Untersuchungen gehören zu den wichtigsten Diagnoseverfahren in der Medizin. Doch die erzeugten Bilder sind meist zweidimensional, und die Qualität der Diagnosen schwankt stark. Oft sind deshalb Untersuchungen mit Computer- und Kernspintomographen erforderlich, die dreidimensionale Aufnahmen liefern.

Das Gesundheits-Start-up Piur Imaging hat ein System entwickelt, mit dessen Hilfe jede Ultraschallsonde dreidimensionale Aufnahmen liefern kann. Die Einsatzgebiete reichen von Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen bis hin zur Prävention von Schlaganfällen. Die Produktentwicklung und Zertifizierung hat das Unternehmen aus Österreich bereits abgeschlossen. Nun will es die Serienproduktion starten.

Bis zu 7,5 Prozent Zins

Anleger können Piur Imaging mit einem Darlehen unterstützen. Eine Investition ist auf der Plattform Green Rocket möglich. Ein ECOreporter-Porträt der Crowd-Plattform finden Sie hier. Das Nachrangdarlehen wird mit 6,5 Prozent verzinst. Entscheiden sich Anleger bis zum 28. November zu einer Investition, erhalten sie einen Bonuszins von 1 Prozent. Zudem stellt Piur Imaging eine Gewinnbeteiligung in Aussicht.  

Die Laufzeit des Darlehens ist unbefristet. Es kann von den Anlegern frühestens Ende 2023 gekündigt werden.

Start-up-Risiken beachten

Da es sich um die Finanzierung eines Start-ups handelt, ist das Risiko besonders hoch. Anleger sollten nur investieren, wenn sie einen Totalausfall ihres Investments verkraften können.

Bei dem Crowd-Investment handelt es sich um ein qualifiziert partiarisches Nachrangdarlehen, das an die Piur Imaging GmbH vergeben wird. Falls das Unternehmen insolvent werden sollte, werden zuerst die anderen Gläubiger bedient (der Darlehensgeber wird "nachrangig" bedient). Die Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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