Infineon will dank Leistungshalbleitern stärker wachsen. / Foto: Infineon

  Nachhaltige Aktien

Infineon eröffnet neue Chipfabrik in Dresden

Der Halbleiterhersteller Infineon hat seine neue Chipfabrik in Dresden offiziell eröffnet. Mit der Smart Power Fab will der Konzern die Produktion von Leistungshalbleitern deutlich ausbauen und insbesondere von der steigenden Nachfrage aus dem KI-Bereich profitieren.

In den Neubau hat Infineon rund 5 Milliarden Euro investiert, knapp eine Milliarde davon stammt aus öffentlichen Fördermitteln. Das Werk wurde rund drei Monate früher fertig als ursprünglich geplant und verdoppelt nach Unternehmensangaben die Produktionskapazität des Konzerns am Standort Dresden. Dort entsteht laut Infineon bereits heute etwa jeder dritte in Europa gefertigte Chip.

Fabrik gilt als Infineons wichtigstes Wachstumsprojekt

Das neue Werk produziert Leistungshalbleiter, die den Stromverbrauch elektronischer Geräte steuern und senken. Die Chips sind vor allem aufgrund des Ausbaus von KI-Rechenzentren stark nachgefragt. Sie kommen aber unter anderem auch in Elektroautos, Wind- und Solaranlagen sowie verschiedenen Industrieanwendungen zum Einsatz.

Lesen Sie auch das zweiteilige ECOreporter-Dossier zur Chip-Branche und den Überblick zu nachhaltigen KI-Aktien.

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