In München und Umgebung testet Intel derzeit selbstfahrende Autos mit Mobileye-Technologie. / Foto: Intel

 

Mobileye: Ford setzt voll auf Intel-Tochter

Die Fahrassistenzsysteme künftiger Ford-Modelle werden künftig komplett auf Mobileye-Produkte zurückgreifen. Die israelische Intel-Tochter wird Kamerasysteme und Software an den US-Autobauer liefern.

Zudem prüft Ford den Einsatz der „Roadbook“-Technologie von Mobileye. Dabei handelt es sich um laufend aktualisierte, hochauflösende Karten die mit anonymisierten Daten aus Fahrzeugkameras erstellt werden.

Ford kooperiert schon länger mit MobileyeIn der vergangenen Woche hatte Intel bekanntgegeben, in München und Umgebung selbstfahrende Autos mit Mobileye-Technik zu testen. Dafür werden Modelle vom Typ Ford Fusion verwendet.

Zahlen zum zweiten Quartal kommen

Die Intel-Aktie liegt im Tradegate-Handel aktuell mit 0,11 Prozent im Plus bei 52,76 Euro (Stand: 22.7.2020, 10:55 Uhr). Auf Monatssicht gesehen liegt die Aktie 1,09 Prozent im Minus, im Jahresvergleich notiert sie 17,59 Prozent im Plus.

Die Intel-Aktie ist aus Sicht von ECOreporter ein solides Langfristinvestment und mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2020 von 12 günstig. Der Chiphersteller leidet allerdings unter der Corona-Krise. Auf das Geschäft mit dem autonomen Fahren setzt Intel große Hoffnungen.

Intel wird die Ergebnisse seines zweiten Quartals in der Nacht zum Freitag europäischer Zeit bekannt geben. Defensive Anleger sollten den Kurs im Blick behalten.

Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser ausführliches Unternehmensporträt.

Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681

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