Ørsted hat mehr Strom erzeugt und höhere Einnahmen mit seinen Offshore-Windparks erzielt. / Foto: Ørsted

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Orsted: Sondereffekte drücken Gewinn, Windparks laufen besser

Der dänische Erneuerbare-Energie-Konzern Ørsted hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Umsatz erzielt, operativ lief vor allem das Offshore-Windgeschäft gut. Beim Bau von Windparkprojekten in den USA gibt es Fortschritte.

Der Nettogewinn von Ørsted brach in den ersten sechs Monaten von 8,2 Milliarden auf 3,3 Milliarden Kronen (440 Millionen Euro) ein. Wesentlicher Grund dafür waren Wertberichtigungen von 2,5 Milliarden Kronen (340 Millionen Euro), vor allem auf US-Projekte. Der Anstieg langfristiger Zinsen in den Vereinigten Staaten senkte deren rechnerischen Wert. Hinzu kam eine deutlich höhere Steuerbelastung.

Offshore-Geschäft läuft gut

Den Umsatz konnte Ørsted von Januar bis Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 48,3 Milliarden Dänische Kronen (6,5 Milliarden Euro) steigern. Grund waren vor allem eine höhere Stromproduktion und gestiegene Strompreise.

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