Cadeler ist Experte für den Bau von Offshore-Windkraftanlagen und arbeitet mit Kunden wie Ørsted und Vestas zusammen. / Foto: Siemens Gamesa

  Aktientipps, Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

Die besten Windaktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnt

In Deutschland schwächelt der Windkraftausbau noch immer. Und während der Ukraine-Krieg dem Ausbau Erneuerbarer Energien politisch Rückenwind verschafft, leiden einige Unternehmen gleichzeitig unter den weltweiten Krisen. ECOreporter liefert einen Überblick über die wichtigsten Windkraftaktien. Wo bieten sich Einstiegschancen, welche Aktien sollten nachhaltige Anlegerinnen und Anleger meiden?

Der Krieg in der Ukraine, hohe Inflationsraten, steigende Zinsen, überlastete Lieferketten: An den Finanzmärkten ist die Lage weltweit angespannt. Der Überfall Russlands auf die Ukraine hatte Anfang des Jahres die Kurse vieler Grünstromunternehmen in die Höhe getrieben. Insbesondere innerhalb der EU wollen viele Länder durch einen Ausbau der Erneuerbaren Energien unabhängiger von russischem Öl und Gas werden. Zunehmende Unsicherheiten haben in den letzten Monaten aber auch bei den Kursen von Unternehmen aus dem Erneuerbare-Energien-Sektor ihre Spuren hinterlassen.

Windkraft-Aktien sind je nach Geschäftsbereich ganz unterschiedlich betroffen. So leiden Windanlagenbauer etwa massiv unter sich immer weiter verteuernden Materialien und steigenden Logistikkosten, die Preise fressen die Marge auf. Windparkprojektierer merken Verzögerungen, manche Kunden überdenken Investitionsentscheidungen. Bei Stromerzeugern hingegen läuft das Geschäft solide – sie profitierten Anfang des Jahres von mehr Wind und schon seit längerem von höheren Strompreisen.

Diese 15 Aktien betrachtet ECOreporter im Folgenden ausführlich:

  • ABO Wind
  • Cadeler
  • Clearvise (ehemals ABO Invest)
  • Encavis
  • Energiekontor
  • Eolus Vind
  • Greencoat UK Wind
  • Nordex
  • Ørsted
  • Pacifico Renewables
  • PNE
  • Siemens Gamesa
  • TPI Composites
  • Vestas
  • Xinjiang Goldwind

In Deutschland plant Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne), mit zwei großen Maßnahmenpaketen die Energiewende deutlich zu beschleunigen. Das sogenannte Osterpaket soll nach Habecks Willen noch vor der Sommerpause, also vor Mitte Juli verabschiedet werden und beispielsweise Abstandsregelungen abschaffen und die Länder zwingen, mehr Fläche für den Windkraftausbau auszuweisen. Medienberichten zufolge hat das FDP-geführte Bundesjustizministerium Habecks Pläne für einen schnelleren Bau von mehr Windrädern jedoch aufgehalten und verhindert mit einem sogenannten Leistungsvorbehalt eine Verabschiedung der Regelungen. In Deutschland bleibt der Ausbau grüner Energie also eine zähe Angelegenheit.

ECOreporter analysiert, bei welchen der oben genannten Unternehmen sich jetzt Einstiegschancen bieten und welche Branchenbereiche besonders aussichtsreich sind. Lesen Sie zudem den ECOreporter-Ratgeber Nachhaltig investieren in Krisenzeiten: Das sollten Anlegerinnen und Anleger beachten.

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