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Prokon eG erzielt positives Jahresergebnis 2017

Die Prokon Regenerative Energien eG hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Lesen Sie dazu unten die Mitteilung der auf Windprojekte spezialisierten Energiegenossenschaft aus Schleswig-Holstein im Wortlaut. Nach der Insolvenz im Jahr 2014 war Prokon in eine Genossenschaft umgewandelt worden. 

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

 

Prokon eG erzielt positives Jahresergebnis 2017

Für 2018 wird ebenfalls ein Jahresüberschuss erwartet 

Itzehoe. Die Prokon eG hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Vorsteuerergebnis von 10,3 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von 7,6 Mio. Euro abgeschlossen. 

"Wir freuen uns sehr, dass unsere Genossenschaft ihre Ergebnisziele 2017 erreicht hat", erklärt Prokon-Vorstand Henning von Stechow. "Wir haben im Wesentlichen von einer plangemäßen Geschäftsentwicklung in unseren Kerngeschäftsfeldern und Kostensenkungsmaßnahmen profitiert." "Besonders erfreulich ist zudem die erneut hohe technische Verfügbarkeit unserer deutschen Windparks von durchschnittlich 97,7 Prozent“, ergänzt Prokon-Vorstand Heiko Wuttke.

Insgesamt konnte die Genossenschaft in 2017 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 101 MW erfolgreich umsetzen. Durch den Teilverkauf von Projekten konnten erste Projekterlöse generiert werden, welche einen Teil des in 2017 erzielten Umsatzes von 103 Mio. Euro ausmachen.

Im Rahmen ihrer Neuausrichtung als genossenschaftlicher Energiemanager will die Prokon eG zudem ihre Dienstleistungen für Dritte, speziell für Energiegenossenschaften und andere Windparkbetreiber, ausbauen. Auch im Bereich der Stromversorgung prüft die Prokon eG einen weiteren Ausbau Ihres Angebotes. Seit dem 01.01.2017 ist die Zahl der Ökostrom-Kunden des Unternehmens um knapp 12 % auf heute rund 32.100 gestiegen.

Für 2018 erwartet der genossenschaftliche Windkraftspezialist ein Ergebnis in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages vor Steuern. Dabei strebt Prokon weitere Genehmigungen für mehrere neue Projekte an und plant noch in 2018 die Inbetriebnahme von zwei neuen Windparks.

"Unser geschäftspolitischer Schwerpunkt bleibt die Windenergie an Land", betont von Stechow. "Dies ist der effizienteste Weg, um Energie aus Wind zu erzeugen. Dabei ist die Onshore-Windenergie aber besonders auf die Akzeptanz der Menschen vor Ort angewiesen", ergänzt Wuttke. "Deswegen gehört dieser Teil der Energiewende in Bürgerhand – idealerweise realisiert durch Genossenschaften."

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