ReneSola baut und verkauft Solarparks. / Foto: Pixabay

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ReneSola senkt Umsatzprognose – Aktie verliert 9,4 %

Der chinesische Solarparkentwickler ReneSola hat seine Umsatzerwartungen für das vierte Quartal 2019 und das Gesamtjahr 2019 nach unten korrigiert. Die Aktie büßt deutlich an Wert ein.

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ReneSola rechnet für die Monate Oktober bis Dezember 2019 nur noch mit einem Umsatz zwischen 20 und 25 Millionen US-Dollar statt zuvor 45 bis 50 Millionen US-Dollar. Als Grund nennt das Unternehmen Verzögerungen beim Verkauf eines Solarprojekts in Kanada. Für das Geschäftsjahr 2019 kalkuliert ReneSola jetzt mit einem Umsatz zwischen 115 und 120 Millionen US-Dollar (vorher: 130 bis 140 Millionen US-Dollar).

Die ReneSola-Aktie ist gestern an der New York Stock Exchange vorbörslich mit einem Abschlag von 9,4 Prozent gehandelt worden. Im Tradegate-Handel verlor die Aktie knapp 5 Prozent und notierte bei 1,19 Euro (16.1.2020, 12:37 Uhr). Im letzten Monat ist der Aktienkurs um 6 Prozent gesunken. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie 15 Prozent im Minus.

Das kanadische Solarprojekt, das den gestrigen Kursrutsch ausgelöst hat, soll im ersten Quartal 2020 verkauft werden – ein größerer wirtschaftlicher Schaden wegen der Verzögerung ist demnach nicht zu erwarten. Und mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2019 von 13 ist die ReneSola-Aktie nicht zu hoch bewertet. Aber das Unternehmen ist verhältnismäßig klein und die Aktie, wie gestern wieder einmal zu beobachten war, schwankungsanfällig. Sie eignet sich vor allem für risikofreudige Anleger.

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ReneSola Ltd ADR: ISIN US75971T3014 / WKN A2DLEP

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