RepRisk hat seinen Bericht "Die kontroversesten Projekte des Jahres 2018" veröffentlicht - bei vielen der Projekte ging es um Salmonellen- und Listerienepidemien. / Foto: Pixabay

18.02.19 Meldungen , Institutionelle / Anlageprofis

RepRisk: Die zehn kontroversesten Projekte 2018

Einer der schwersten Kaufhausbrände der russischen Geschichte, eine tödliche Schiffskollision und lebensbedrohliche Lebensmittelskandale - ein neuer Report schildert Projekte, deren katastrophaler Ausgang vermeidbar gewesen wäre.

Der Schweizer Informationsdienst RepRisk erstellt ESG-Risikoprofile - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für einzelne wirtschaftliche Projekte. Der RepRisk-Bericht "Die kontroversesten Projekte des Jahres 2018" listet die zehn Projekte auf, die im letzten Jahr laut RepRisk den höchsten Risiken im Bereich ESG (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) ausgesetzt waren.

Dazu gehörten ein Einkaufszentrum in Russland, bei dessen Brand mindestens 64 Menschen ums Leben kamen, und ein panamaischer Öltanker, dessen komplette 32-köpfige Crew bei einer Kollision ums Leben kam. Drei der zehn kontroversesten Projekte betrafen Salmonellen- und Listerienepidemien in der Lebensmittelindustrie.

"Bei neun der zehn Projekte waren Unfälle absehbar“, kommentiert RepRisk-Geschäftsführer Dr. Philipp Aeby den Bericht. "Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für mögliche ESG-Risiken zu schärfen und Unternehmen darin zu bestärken, solche Themen in ihre Risiko-Management-Strategien zu integrieren.“

Der vollständige, englischsprachige Bericht „Most Controversial Projects of 2018“ kann hier heruntergeladen werden.

Verwandte Artikel

22.03.18
RepRisk-Report 2017: Zehn kontroverse Projekte
 >
13.02.18
RepRisk-Report: Die kontroversesten Konzerne in 2017
 >
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x