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SMA Solar eröffnet 80-Millionen-Euro-Fabrik
Der Wechselrichterhersteller SMA Solar hat am gestrigen Donnerstag am Stammsitz im hessischen Niestetal seine neue Gigawatt Factory eingeweiht. Mit der zusätzlichen Produktionskapazität will der Konzern vor allem seine Großanlagen-Sparte ausbauen.
Die Gigawatt Factory kostete Unternehmensangaben zufolge rund 80 Millionen Euro und hat eine Jahreskapazität von mehr als 60 Gigawatt. In der Fabrik werden Wechselrichter, Batteriespeicher und Energiemanagement-Systeme für Großanlagen gefertigt. SMA geht davon aus, dass die Nachfrage in diesem Segment steigen wird.
Aktie im Aufwärtstrend
„Eine verlässliche Energieinfrastruktur ist zur Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die digitale Transformation geworden“, sagt SMA-Finanzchef Kaveh Rouhi. „Mit der Gigawatt Factory investieren wir in die industriellen Fähigkeiten, die für die Energiesysteme der Zukunft erforderlich sind. Sie stärkt unsere Fähigkeit, kritische Energieinfrastruktur weltweit bereitzustellen, und unterstreicht unser klares Bekenntnis zu Technologie, Wertschöpfung und Produktion in Europa.“
Die SMA-Aktie hatte zwischen Sommer 2023 und Winter 2024 stark an Wert verloren. Seitdem geht es wieder spürbar aufwärts. Auf drei Monate gesehen hat die Aktie 6 Prozent gewonnen, im Jahresvergleich notiert sie 161 Prozent im Plus. Auf drei Jahre betrachtet ist der Kurs um 16 Prozent gesunken, auf fünf Jahre um 48 Prozent gestiegen. Aktuell kostet das Papier im Tradegate-Handel 56,30 Euro (Stand 18.9.2026, 8:33 Uhr).
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