Solarmodul von Canadian Solar: Die Preise fallen, die Leistungsfähigkeit steigt. / Foto: Unternehmen

18.03.19 Erneuerbare Energie , Meldungen

Solarmodulpreise fielen 2018 um 30%

Die Preise für Solarmodule sind 2018 erneut stark gesunken. Das geht aus der aktuellen "ITRPV Photovoltaik Roadmap“-Analyse des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hervor.

Laut VDMA betrug der Preisrückgang im letzten Jahr bei mc-Si- und Mono-Si-Modulen ungefähr 30 Prozent. Der durchschnittliche Marktpreis für einen repräsentativen Mix aus beiden Modularten habe im Januar 2019 bei 0,244 US-Dollar pro Watt Leistung gelegen.

Der Kostenanteil der Wafer sei von 19 auf 14 Prozent gesunken, der der Solarzellen auf 26 Prozent gestiegen. Die Kosten für die Modulherstellung sind der Analyse zufolge 2018 auf 46 Prozent der Gesamtkosten angewachsen. Gleichzeitig sei die durchschnittliche Modulleistung aufgrund technischer Verbesserungen weiter gestiegen.
 
Der VDMA sieht die Solarbranche nach wie vor in einer schwierigen Situation – nicht zuletzt wegen der schwer zu kalkulierenden staatlichen Eingriffe in den weltweit wichtigsten Markt China. Der Verband geht aber davon aus, dass die aufgrund der Kombination aus reduzierten Herstellungskosten und erhöhter Zell- und Modulleistung nach wie vor sinkenden Systemkosten für Photovoltaik-Anlagen die Wettbewerbsfähigkeit der Solarstromerzeugung langfristig sichern wird.

Lesen Sie auch den ECOreporter-Überblick zum aktuellen Boom bei den Solaraktien.

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