Besonders die Weichensparte lief bei Vossloh im ersten Halbjahr schwach. / Foto: Vossloh

  Nachhaltige Aktien

Vossloh bestätigt gesenkte Ziele und will 2027 wieder stärker wachsen

Der Bahntechnik-Konzern Vossloh hat Zahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Nach seiner Prognosesenkung in der vergangenen Woche erwartet das Unternehmen aus Werdohl in Nordrhein-Westfalen, dass die Geschäfte im kommenden Jahr wieder anziehen.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 710 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit rund 81 Millionen Euro über den 74,2 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums. Besonders wegen höherer Abschreibungen sank der Nettogewinn aber deutlich von 34,7 Millionen auf 13,5 Millionen Euro.

Wachstum soll 2027 wieder an Fahrt gewinnen

Vossloh hatte in der vergangenen Woche seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Der Umsatz soll 2026 nur noch auf 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro steigen, rund ⁠100 Millionen Euro weniger als zuvor erwartet. Das EBITDA soll ‌mit 195 bis 210 Millionen Euro im Mittel 20 ⁠Millionen Euro geringer ausfallen als ursprünglich prognostiziert.

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