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Vulcan Energy plant zweites großes Lithiumprojekt in Deutschland
Der australische Lithiumförderer Vulcan Energy treibt sein zweites Projekt voran, um in Deutschland Lithium und erneuerbare Wärme aus Tiefengeothermie zu gewinnen. Das Unternehmen hat eine Vormachbarkeitsstudie für das Projekt "Ludwig" in der Region Ludwigshafen vorgelegt.
Vulcan will im Oberrheingraben, einer etwa 350 Kilometer langen Tiefebene von der Schweiz bis nach Deutschland, umweltfreundlich Lithium fördern. Geothermiekraftwerke sollen lithiumhaltiges Thermalwasser ("heiße Sole") an die Oberfläche pumpen, durch ein Filtersystem und anschließend zurück in die Erde leiten. Das so gewonnene Lithiumchlorid will das Unternehmen dann in einer eigenen Anlage in Frankfurt zu hochreinem Lithiumhydroxid (LHM) weiterverarbeiten. LHM wird etwa für die Herstellung von Elektroauto-Batterien benötigt.
Lithium für rund eine Million Elektrofahrzeuge
Aktuell läuft das sogenannte Lionheart-Projekt, das den Aufbau der ersten kommerziellen Förderung und Produktion umfasst. Im Rahmen des Projekts will Vulcan jährlich bis zu 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat (LHM) gewinnen – laut Unternehmen genug für die Herstellung von rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien.
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