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Yamaha-Aktie: Hier spielt die Musik
Jedes zweite Keyboard auf der Welt baut die Yamaha Corporation. Reicht das, um gute Gewinne zu erzielen? Und wie nachhaltig ist das Unternehmen? ECOreporter hat sich Geschäftszahlen, Nachhaltigkeitsberichte und die Aktie von Yamaha genauer angesehen.
Als der Japaner Torakusu Yamaha 1887 gebeten wurde, in einer Grundschule ein defektes amerikanisches Harmonium instand zu setzen, war er zunächst ratlos. Denn von dem Instrument, einer Art früher Heimorgel, verstand er nichts – Yamaha reparierte eigentlich medizinische Geräte. Die Technik faszinierte ihn aber so sehr, dass er das Harmonium nicht nur wiederherstellte, sondern auch begann, eigene Modelle zu entwickeln.
Daraus entstand eine Orgelmanufaktur, die bereits 1897 an die Börse ging und ihr Produktsortiment mit der Zeit immer mehr erweiterte. Heute baut das Unternehmen, das seit 1987 Yamaha Corporation heißt, neben Keyboards und Klavieren auch Gitarren, Schlagzeuge und Blasinstrumente und bietet zudem Stereoanlagen, professionelle Studiotechnik sowie musikalische Schulungsplattformen an. Bei Keyboards und elektrischen Klavieren hat Yamaha einen Weltmarktanteil von jeweils fast 50 Prozent. 2007 kaufte der Konzern den renommierten österreichischen Klavierbauer Bösendorfer.
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