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Aflac verdient mehr Geld – Versicherungsgeschäft unter Druck
Der US-Versicherungskonzern Aflac hat im zweiten Quartal 2026 zwar deutlich mehr Nettogewinn erzielt, operativ entwickelte sich das Versicherungsgeschäft jedoch schwächer. Ist die ECOreporter-Favoriten-Aktie aktuell attraktiv?
Im Zeitraum April bis Juni sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 1 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn stieg zwar um 38 Prozent auf 825 Millionen Dollar. Allerdings war das Vorjahresquartal von hohen Verlusten aus Kapitalanlagen und Absicherungsgeschäften belastet. Der um diese Sondereffekte bereinigte Gewinn ging dagegen um knapp 8 Prozent auf 883 Millionen Dollar zurück.
Operatives Ergebnis im Fokus
Versicherer wie Aflac legen die Prämien ihrer Kunden bis zur späteren Auszahlung von Leistungen über viele Jahre am Kapitalmarkt an. Weil Aflac den Großteil seines Geldes in Japan verdient, aber in US-Dollar berichtet, sichert sich der Konzern zudem gegen Währungseffekte ab. Langfristig stabilisiert Aflac damit seine Geschäfte, kurzfristig sorgen Bewertungseffekte aber für starke Schwankungen beim Nettoergebnis. Der um diese Effekte bereinigte Gewinn gibt deshalb einen besseren Eindruck, wie das Tagesgeschäft bei Aflac läuft.
Aflac ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Zu unserem Unternehmensporträt gelangen Sie hier.
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