Algonquin Power & Utilities erzeugt Energie aus Wind, Sonne und Wasser. / Bildmontage: ECOreporter

16.10.19 Aktientipps , Nachhaltige Aktien

Algonquin Power & Utilities: Krisenfester als Donald Trump?

Die kanadische Grünstromaktie Algonquin Power & Utilities Corp ist in den letzten Jahren stark im Kurs gestiegen. Lohnt sich der Einstieg noch? Und wie sehen die Zukunftspläne des nachhaltigen Unternehmens aus?

Algonquin Power & Utilities hat zwei Standbeine: Der 1988 gegründete Konzern aus Oakville in Ontario beliefert in zwölf US-Bundesstaaten knapp 770.000 Kunden mit Strom, Wärme und Wasser – ein klassischer Energieversorger also. Aber Algonquin produziert auch selbst Energie,  und zwar fast ausschließlich aus regenerativen Quellen. Stand Oktober 2019 betreibt das Unternehmen in Kanada und den USA 36 Kraftwerksparks. Die Windanlagen von Algonquin haben eine Stromerzeugungskapazität von 1.000 Megawatt (MW). Dazu kommen noch Solaranlagen (164 MW), Wasserkraftwerke (135 MW) und Erdgaskraftwerke (165 MW).

Für ungefähr 86 Prozent der erzeugten Energie hat Algonquin langfristige Abnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) mit Großkunden abgeschlossen. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Verträge beträgt 14 Jahre. Der Konzern plant, seine Erzeugungskapazität bis 2024 zu verdoppeln – 1.500 MW sollen neu hinzukommen, vor allem Wind- und Solaranlagen.

Algonquin hat ein konzernweites Umweltmanagementsystem und bemüht sich, seinen Ressourcenverbrauch zu minimieren. Das Unternehmen führt regelmäßig Befragungen seiner 2.200 Mitarbeiter durch, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Eigenen Angaben zufolge hat es bei Algonquin im Geschäftsjahr 2018 weniger Arbeitsunfälle als bei vergleichbaren Industriebetrieben gegeben. Dies gehe aus Statistiken des US-Arbeitsministeriums hervor.

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