Das Picea-Stromspeichersystem von HPS kann ein Einfamilienhaus das ganze Jahr über mit Solarstrom versorgen. / Foto: Unternehmen

14.05.19 Erneuerbare Energie , Meldungen , Crowd-Investment

Berliner Start-up HPS kooperiert mit Ballard Power

Das Berliner Unternehmen HPS Home Power Solutions und der US-Brennstoffzellenspezialist Ballard Power Systems haben eine Zusammenarbeit angekündigt. Ballard Power soll Bauteile für das Energiespeichersystem Picea liefern. Im Gegenzug erhält das US-Unternehmen Zugang zum Stromspeichermarkt für Wohnhäuser.  

HPS nutzt Bauteile von Ballard Power Systems bereits seit mehreren Jahren. Das Berliner Unternehmen verbaut sogenannte Brennstoffzellenstacks in dem Heimspeichersystem Picea. Der Kooperationsvertrag sei ein wichtiger Schritt bei der Vermarktung des Energiespeichersystems Picea und zur Steigerung der Produktion, heißt es in einer Pressemitteilung von HPS.

"Auch für unsere Kunden ist es ein wichtiges Signal, dass wir den Bezug von herausragenden Produkten von Ballard Power langfristig gesichert haben. Das ist für unsere Skalierungsstrategie entscheidend, die wir jetzt mit Hilfe unserer starken Partner umsetzen", sagt HPS-Geschäftsführer Zeyad Abul-Ella.

Das Start-up HPS stellt ein auf Brennstoffzellentechnologie basierendes Stromspeichersystem namens Picea her, das sehr viel leistungsfähiger ist als herkömmliche Batterie-Stromspeicher. HPS hat nach eigenen Angaben für das neuartige Heimspeichersystem bereits mehrere hundert Kaufanfragen. 7,5 Millionen Euro an Investorengeldern hat das Berliner Unternehmen eingesammelt. Auf der Crowdinvesting-Plattform wiwin wirbt das Unternehmen derzeit weiteres Kapital ein. ECOreporter hat das Crowd-Finanzierungsangebot auf wiwin hier getestet.

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