CropEnergies stellt aus Weizen Biomethanol her - politische Entscheidungen könnten das Geschäft einschränken. / Foto: CropEnergies

  Nachhaltige Aktien

Biosprit-Aktie: Auch CropEnergies bricht ein

Kritik aus der Politik an Bio-Kraftstoffen hat in den letzten Wochen die Aktie des Leipziger Herstellers Verbio abstürzen lassen. Aber auch der Mannheimer Konkurrent CropEnergies ist an der Börse unter Druck geraten – trotz neuer Rekordzahlen.

"Die Tank-versus-Teller-Diskussion ist nicht faktenbasiert", kommentierte CropEnergies-Chef Stephan Meeder am gestrigen Mittwoch Forderungen von unter anderem Umweltministerin Steffi Lemke, mehr Getreide für die Herstellung von Lebensmitteln anstatt für Biosprit zu verwenden, um Lieferengpässen aus der Ukraine zu begegnen.

"Wir haben kein Mengen-, sondern ein Preisproblem", so Meeder weiter. Weizen sei seit Kriegsbeginn 40 Prozent teurer geworden, obwohl in der Ukraine nur 3 Prozent des weltweiten Weizens angebaut würden. Zudem werde Ethanol aus minderwertigem, für den menschlichen Verzehr ungeeignetem Weizen gewonnen, und es könne nicht auf allen Agrarflächen hochwertiger Weizen angebaut werden. Ähnlich hatte sich Anfang Mai bereits der Biotreibstoff-Hersteller Verbio geäußert.

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