Sorgt Wasser auch im Depot für Erfrischung? / Foto: Pixabay

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12 Wasseraktien im Check: Wo sich ein Einstieg aktuell lohnen kann

Menschen können auf vieles verzichten, aber nicht auf sauberes Trinkwasser. In Leitungsnetze, Kläranlagen und Aufbereitungstechnik fließen deshalb Milliarden. Davon profitieren zahlreiche börsennotierte Unternehmen. Doch welche Wasseraktien bieten Chancen – und wo sollten Anleger vorsichtig sein?

Wasser wird immer gebraucht – und genau das macht die Branche für Anlegerinnen und Anleger interessant. Ob Trinkwasserversorger, Abwasseraufbereitung oder moderne Wassertechnik: Viele Unternehmen profitieren von einem Bedarf, der unabhängig von Markttrends besteht. Gleichzeitig sorgen Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigende Anforderungen an die Wasserqualität weltweit für zusätzliche Investitionen.

Diese Geschäfte dominieren an der Börse

Doch Wasseraktie ist nicht gleich Wasseraktie. Manche Unternehmen verdienen ihr Geld mit der Versorgung von Millionen Haushalten, andere liefern Pumpen, Rohre oder Technologien für die Aufbereitung und Wiederverwendung von Wasser. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich deutlich – ebenso wie die Chancen und Risiken für Anleger.

An der Börse dominieren zwei Gruppen von Firmen: Wasserversorger, die Trinkwasser bereitstellen und Abwasser sammeln und reinigen, und Technologiekonzerne, deren Produkte von Pumpen und Rohrsystemen über Bewässerungstechnik bis hin zu Lösungen für die industrielle Wasseraufbereitung reichen. Unternehmen, die Wasser in Flaschen abfüllen und verkaufen, sind meist große Lebensmittelkonzerne mit oft fragwürdiger Nachhaltigkeit.

Bei den folgenden Unternehmen hat ECOreporter geprüft, ob sich ein Einstieg lohnen kann – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen:

  • American Water Works
  • California Water Service
  • Ecolab
  • Geberit
  • Kurita Water
  • Mineralbrunnen Überkingen-Teinach
  • Pennon Group
  • Pentair 
  • Severn Trent
  • United Utilities
  • Veolia
  • Xylem

Wasserversorger wachsen in der Regel eher langsam, bieten dafür aber oft stabile Geschäfte und attraktive Dividenden. Ihre Einnahmen sind meist gut planbar, weil Wasser zur Grundversorgung gehört. Allerdings können sie Preise häufig nur eingeschränkt erhöhen und stehen unter strenger Regulierung. Wie stark politische Eingriffe die Branche beeinflussen können, zeigt derzeit das Beispiel Großbritannien.

Bei Wassertechnologie-Unternehmen sind die Wachstumsaussichten häufig größer. Der weltweite Bedarf an Lösungen für Wasseraufbereitung, Entsalzung, Leckagekontrolle oder effiziente Bewässerung steigt seit Jahren. Allerdings reagieren viele dieser Unternehmen stärker auf Konjunkturschwankungen. Hinzu kommen derzeit Unsicherheiten durch die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump.

Wer in Wasserabfüller investieren möchte, landet schnell bei Konzernen wie Coca-Cola, Nestlé oder Danone. Für nachhaltigkeitsorientierte Anlegerinnen und Anleger sind diese Unternehmen jedoch meist nicht erste Wahl. ECOreporter hat allerdings auch in diesem Bereich eine interessante Alternative gefunden.

Wer sich für Wasserinvestments interessiert, findet weitere Empfehlungen im ECOreporter-Dossier 10 nachhaltige Wasserfonds – verlässlich sprudelnde Renditen.

Im Premium-Bereich lesen Sie nun, welche Wasseraktien derzeit einen genaueren Blick wert sind, welche Qualitätsunternehmen Anleger besser auf die Beobachtungsliste setzen – und von welchen Papieren sie momentan eher Abstand nehmen sollten.

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