Seit Beginn der Corona-Krise gab es an den Aktienmärkten mehrere Handelstage mit extremen Kursbewegungen. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

Chaostage an der Börse: Achten Sie auf den Spread

In der Corona-Krise schwanken die Aktienkurse an manchen Tagen sehr heftig. Wenn die Kurse extrem stark fallen oder steigen, sollten Anleger genau hinschauen.

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Die Handelsspanne (der sogenannte Spread) ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis einer Aktie oder eines Fonds. Für Anleger sind hohe Spreads ungünstig: Sie zahlen beim Kauf einen höheren Preis und erhalten weniger beim Verkauf. Das Magazin Finanztest hat für seine aktuelle Ausgabe untersucht, wie sich Aktien- und Fonds-Spreads an besonders stürmischen Börsentagen verhalten. Das Ergebnis: Je extremer die Kursverläufe, desto höher die Spreads. Als Beispiel nennt Finanztest einen (nicht nachhaltigen) Comstage-ETF, der am 1. April im frühen Xetra-Handel einen hohen Spread von fast 7 Prozent hatte.

Finanztest rät dazu, an besonders turbulenten Börsentagen nur zu handeln, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Und dann auch nur mit eng gesetzten Kurslimits. Außerdem sei es nicht empfehlenswert, außerhalb der Xetra-Öffnungszeiten (9:00 bis 17:30 Uhr) zu handeln, denn im frühen und späten Handel seien die Spreads besonders hoch.

Weitere Ratschläge zum Anlegen in Krisenzeiten hat ECOreporter hier für Sie zusammengestellt.

Ob Aktien nach den jüngsten Kursanstiegen (schon wieder) zu teuer sind, erfahren Sie hier.

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