Clearvise ist im ersten Halbjahr trotz schlechter Witterungsbedingungen gewachsen. / Symbolbild: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Clearvise: Feste Einnahmen stützen das Ergebnis

Der Frankfurter Grünstromerzeuger Clearvise hat nach vorläufigen Zahlen Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 gesteigert. Einnahmen aus langfristigen Verträgen kompensierten schlechte Witterungsbedingungen.

Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten laut Clearvise "trotz eines herausfordernden Marktumfelds" von 18,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 22,3 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 15 Prozent auf 15,7 Millionen Euro zu.

Clearvise sieht neue Strategie bestätigt

Das erste Halbjahr war Clearvise zufolge von schwierigen Witterungsbedingungen geprägt: Schwaches Windaufkommen und unterdurchschnittliche Sonneneinstrahlung belasteten die Stromerzeugung. Darüber hinaus mussten Wind- und Solaranlagen wegen immer wieder negativer Strompreise und Engpässen im Stromnetz zeitweise abgeschaltet werden (Redispatch).

Dennoch steigerte das Unternehmen seine Stromproduktion von 220 Gigawattstunden (GWh) im Vorjahr auf 291,1 GWh. Zudem konnte man "die externen Einflüsse dank der weitgehend tarifgesicherten Erlösstruktur des Portfolios wirksam abfedern" – Clearvise profitierte also von langfristig mit Kunden vereinbarten Strompreisen, die für sichere Einnahmen sorgten.

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