Aktuell wirbt die Tress Lebensmittel GmbH auf Econeers Kapital ein. Das Familienunternehmen produziert unter anderem Suppen und Eintöpfe in Bio-Qualität. / Foto: Unternehmen

03.12.18 Crowd-Investment

Crowdportale im Vergleich: Econeers

Rendite mit nachhaltiger Wirkung - das ist das Motto von Econeers. Die Crowdinvesting-Plattform vermittelt Darlehen an Unternehmen, die nach ihren Angaben ein nachhaltiges Kerngeschäft haben. Die Verzinsung liegt im Schnitt bei etwa 5 Prozent. ECOreporter stellt die Crowd-Plattform vor.

Econeers, gegründet 2014, sitzt in Dresden. Fast 9.000 Nutzer sind auf der Econeers-Plattform registriert. Bisher flossen  10 Millionen Euro Darlehenskapital in 19 Projekte, insbesondere aus dem Bereich Erneuerbare Energie. Über 40.000 Tonnen klimaschädliches CO2 sollen die Crowd-Projekte von Econeers zusammen eingespart haben.

Die Gründer von Econeers betreiben noch zwei Schwesterplattformen. Seedmatch fokussiert sich auf Start-up-Unternehmen und hat bisher über 40 Millionen Euro Anlegerkapital vermittelt. Mezzany ist auf Immobilienfinanzierungen spezialisiert, mit bisher fast 3 Millionen Euro Darlehenskapital.

Welche Art von Projekten?

"Econeers ist eine Crowdinvesting-Plattform, die sich auf Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, grüne Technologie sowie nachhaltige Lebensmittel konzentriert", sagt Econeers-Geschäftsführer Johannes Ranscht.

Das Portal hat beispielsweise Darlehen an die SunFarming GmbH vermittelt. Sie realisiert als Projektentwickler Solarparks für Investoren und betreibt Solarkraftwerke in Eigenregie. Auch die Solar Biokraftwerke GmbH projektiert und betreibt Solarparks. Aktuell sammelt Econeers Kapital für die Tress Lebensmittel GmbH ein, die Fertiglebensmittel in Bio-Qualität produziert.  

Laut Econeers-Chef Ranscht besitzen Erneuerbare-Energien-Projekte für Anleger ein besonders attraktives Rendite-Risiko-Profil. "Es gibt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz eine garantierte Einspeisevergütung. Der Projektbetreiber kann somit sehr gut absehen, was er in den nächsten 20 Jahren mit seinen Anlagen verdienen wird", erklärt Ranscht.

Dies mache Photovoltaik-, Wasserkraft- und Biogas-Anlagen für den Emittenten planbar und sichere in der Regel auch die Zinszahlung an die Anleger.

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