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Elektroauto-Pionier Tesla: Angebliche Liquiditätsprobleme

Der US-amerikanische Autobauer soll seine Zulieferer zu einem sogenannten “Cashback“ aufgefordert haben. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Wallstreet Journal. Sie sollen ihre Rechnungen an Tesla nachträglich reduzieren, was auf Liquiditätsprobleme Teslas deutet.

Durch die Rückzahlung der Zulieferer würde Tesla frisches Geld zufliessen. Die Forderungen gehen bis ins Jahr 2016 zurück. Bei der Rückzahlung geht es nicht um Preisproduktionen aufgrund von Produktionsmängeln oder verspätete Lieferungen. Laut dem Wallstreet Journal benötigt Tesla die Rückzahlung, um den laufenden Betrieb weiterführen zu können.

Forderungen marktübliches Vorgehen

Tesla bestätigte dem Wallstreet Journal die Preisnachlassforderungen, relativierte aber ihre Bedeutung. Laut Tesla handelt es sich um ein marktübliches Vorgehen bei neuen Auftragsvergaben. Eigentlich will der US-Autobauer kein frisches Eigenkapital oder neue Schulden aufnehmen. Das sagte Firmenchef Elon Musk noch im Mai 2018. Tesla will nach eigenen Angaben im zweiten Halbjahr 2018 Gewinne erzielen.

Tesla erreichte im Juni 2018 erstmals das geplante Produktionsziel von 5.000 Stück seines Model 3 pro Woche. Kurz zuvor wurde bekannt, dass Tesla sein Management umstrukturieren wolle, um in der zweiten Jahreshälfte profitabel zu werden. Im Anschluss wurde öffentlich, dass Tesla etwa 9 Prozent der Belegschaft entlassen müsse.

Tesla Inc.: ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T

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