Anlagen von Veolia in Woodlawn in Australien: Allein in Australien und Neuseeland beschäftigt der französische Konzern über 4.000 Mitarbeiter. / Foto: Unternehmen

15.08.18 Nachhaltige Aktien

Frisches Wasser fürs Depot: Wieso Anleger die Veolia-Aktie im Auge behalten sollten

Veolia ist ein französischer Wasser- und Recyclingkonzern. Die Aktie erscheint momentan günstig bewertet. Lohnt sich der Einstieg? Erfahren Sie mehr in unserer Aktienanalyse.

Wasser ist lebensnotwendig. Es muss bereitgestellt und aufbereitet werden. Diese Aufgabe erledigt in vielen Ländern der französische Konzern Veolia Environnement S. A. Das in Paris ansässige Unternehmen ist einer der weltweit führenden Wasserversorger und -aufbereiter. Neben dem Geschäft mit dem Wasser sind die Franzosen in der Abfallentsorgung, im Recycling, der Straßenreinigung sowie in der Strom- und Wärmeerzeugung tätig. 

Langfristige Verträge sorgen für Sicherheit

Die Kunden des französischen Unternehmens sind Kommunen oder große Industriebetriebe. Knapp 55 Prozent der Aufträge von Veolia kommen aus dem öffentlichen Sektor, 45 Prozent aus der Privatwirtschaft. Die Auftragspakete sind in der Regel groß und haben lange Laufzeiten. Ein für Anleger interessanter Nebeneffekt: Die künftigen Einkommensströme des Unternehmens lassen sich dadurch präzise einschätzen.

Zu den größeren Aufträgen der jüngsten Vergangenheit gehört ein Abwasseraufbereitungsvertrag mit dem chinesischen Erdölkonzern Sinopec. Dieser wurde 2017 abgeschlossen. Die Laufzeit dieses Vertrags beträgt 25 Jahre und das Volumen über die gesamte Projektdauer liegt bei 1,3 Milliarden Euro.

Ein weiterer größerer Auftrag kam jüngst aus Großbritannien: Für die Abfallentsorgung im Landkreis Hertfordshire hat Veolia im letzten Jahr einen über 30 Jahre dauernden Vertrag abgeschlossen. Das Volumen: 3,3 Milliarden Euro.

In diesem Jahr kamen einige weitere neue Verträge hinzu. Darunter ist ein Abwasserentsorgungsvertrag mit der französischen Stadt Bordeaux mit einem Volumen von etwas mehr als 350 Millionen Euro.

Größter Umsatzanteil mit Wasser

Der französische Konzern hat zum Jahresende 2017 weltweit über 163.000 Mitarbeiter beschäftigt. Laut Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr erzielte das französische Unternehmen 2017 25,1 Milliarden Euro Umsatz. Davon entfielen 44 Prozent auf das Wassergeschäft. Fast 36 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete Veolia mit der Entsorgung und der Wiederverwertung von Abfall. Die restlichen 20 Prozent des Umsatzes entfielen auf die Energieerzeugung.

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