Hauptverwaltung von Wacker Chemie in München. / Foto: Unternehmen

06.12.19 Nachhaltige Aktien

Erneute Gewinnwarnung bei Wacker Chemie

Der Münchener Spezialchemiekonzern Wacker Chemie geht davon aus, hohe außerplanmäßige Abschreibungen auf seine Produktionsanlagen vornehmen zu müssen. Dadurch würde das Jahresergebnis 2019 deutlich in den roten Bereich rutschen.

Konkret rechnet Wacker Chemie mit außerplanmäßigen Abschreibungen von 750 Millionen Euro auf seine Anlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilizium.

"Die erwartete Erholung auf dem Solarmarkt ist bisher ausgeblieben, und die Preise für Polysilizium für Photovoltaikanwendungen sind nach wie vor sehr niedrig", begründet Tobias Ohler, Finanzvorstand von Wacker Chemie, die voraussichtlich anfallenden Abschreibungen. "Gleichzeitig haben wir im Hinblick auf die weitere Marktentwicklung gegenwärtig nur eine geringe Visibilität. Grund dafür ist vor allem, dass der Zubau von Solaranlagen in China hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Zudem belasten die hohen Überkapazitäten bei Polysilizium in China."

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