Nur wenige institutionelle Anleger schließen laut einer neuen Studie Atomwaffen aus. / Foto: Pixabay

18.10.19 Meldungen , Institutionelle / Anlageprofis

Immer mehr Banken und institutionelle Anleger schließen kontroverse Waffen aus

Der aktuelle Bericht "Beyond the Bomb" der beiden Nichtregierungsorganisationen PAX und ICAN zeigt: Immer mehr institutionelle Anleger schließen Investitionen in kontroverse Waffen aus. Wenige Anleger schließen aber Investments in Atomwaffen aus - zum Beispiel die Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn.

Die Studie "Beyond the Bomb" listet insgesamt 77 institutionelle Anleger auf, die anspruchsvolle Ausschlusskriterien besitzen und nicht in Landminen, Streumunition oder chemische Waffen investieren. 2014 waren es gerade einmal 35 Großinvestoren. Auf die "Hitliste" der Studie schafften es allerdings nur 36 große Anleger, die noch strenger sind und auch Atomwaffen ausschließen.

Zu den Anlegern mit den strengeren Ausschlusskriterien zählen die niederländische Triodos Bank, der Norwegische Staats- und Pensionsfonds sowie der Versicherer Storebrand, eine ECOreporter-Favoriten-Aktie. Ganz neu auf der Hitliste ist die Bank für Kirche und Caritas aus Paderborn. Die kirchennahe Bank trägt das ECOreporter-Nachhaltigkeitssiegel. Aus dem deutschsprachigen Raum schließen auch die beiden Schweizer Institute Alternativbank und Ethos Atomwaffen aus.

Der Bericht der beiden Nichtregierungsorganisationen kann auf der Internetseite www.dontbankonthebomb.com heruntergeladen werden.

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