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Infineon verkauft Teile des Speichergeschäfts für 1,12 Milliarden Dollar
Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon verkauft einen Teil seines Speichergeschäfts für 1,12 Milliarden US-Dollar an den taiwanischen Chiphersteller Winbond. Infineon will sich künftig stärker auf seine wichtigsten Wachstumsbereiche konzentrieren.
Konkret trennt sich Infineon von seiner Sparte für sogenannte NOR-Flash- und F-RAM-Speicher. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um Speicherchips, die Daten auch ohne Stromversorgung behalten und unter anderem in Autos, Industrieanlagen und Infrastruktur eingesetzt werden.
Infineon will Geschäft stärker fokussieren
Infineon begründet den Verkauf damit, Investitionen und andere finanzielle Mittel künftig stärker auf zentrale Wachstumsbereiche konzentrieren zu wollen. Dazu zählen für den Konzern insbesondere Leistungshalbleiter zur Steuerung des Energieverbrauchs, die vor allem in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) verwendet werden.
Lesen Sie auch das zweiteilige ECOreporter-Dossier zur Chip-Branche und den Überblick zu nachhaltigen KI-Aktien.
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