Trotz des Preisdrucks auf dem Solarmarkt ist die Unternehmensleitung von JinkoSolar positiv gestimmt und rechnet langfristig mit weiterem Wachstum des Photovoltaik-Marktes. / Foto: Pixabay

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JinkoSolar: 86-MW-Auftrag aus Südamerika

Der chinesischen Solarmodul-Produzent JinkoSolar Holding Co. Ltd. hat einen Auftrag aus Südamerika erhalten. JinkoSolar soll Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 86 Megawatt (MW) nach Kolumbien liefern. Die Module sind für einen Solarpark im Norden Kolumbiens im Department Cesar bestimmt, bei dem es sich um das größte Photovoltaik-Projekt des lateinamerikanischen Landes handelt.

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JinkoSolar ist beauftragt worden, insgesamt 250.000 monokristalline Standard-Solarmodule für den Solarpark in Kolumbien auszuliefern und zu installieren. Der kolumbianische Solarpark soll nach der Fertigstellung 176 Gigawattstunden saubere Energie pro Jahr liefern.

Alberto Cuter, der General Manager bei JinkoSolar für Lateinamerika, erklärt: “Zurzeit ist der kolumbianische Markt hauptsächlich von Wasserenergie abhängig. Das kann in Trockenperioden ein Problem darstellen. Solarenergie ist eine gute Lösung, um im Land die saubere Energieversorgung zu diversifizieren.“

Die JinkoSolar-Aktie steht an der New York Stock Exchange bei 13,96 US-Dollar (6.7., Schlusskurs). Auf Jahressicht hat die Aktie des chinesischen Solarspezialisten um 35,8 Prozent im Kurs nachgegeben. Wie viele Unternehmen aus der Solarbranche leidet Jinkosolar unter den Kürzungen der Subventionen für die Solarindustrie durch die chinesische Regierung und an den Strafzöllen in den USA. Dennoch rechnet das Unternehmen langfristig mit einem weiterhin hohen Wachstum des Photovoltaikmarktes.

Jinko Solar: ISIN US47759T1007 / WKN A0Q87R

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