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Geplante Kapitalerhöhung lässt Lenzing-Aktie abstürzen
Der österreichische Faserhersteller Lenzing hat Ende letzter Woche 32 Prozent an Börsenwert verloren. Hintergrund sind die geplante Ausgabe neuer Aktien und eine negative Analysteneinschätzung.
Lenzing hatte am Donnerstag angekündigt, für bis zu 300 Millionen Euro neue Aktien auf den Markt zu bringen, um Umstrukturierungen zu finanzieren und seine Kapitalstruktur zu stärken. Die Papiere sollen zum Preis von je 8,65 Euro angeboten werden.
Aktienzahl könnte um 90 Prozent steigen
Aktionäre haben ein Bezugsrecht und sollen ab 6. Oktober für je 10 bestehende Aktien 9 neue kaufen können. Die übrigen Aktien will Lenzing am 20. Oktober in einer internationalen Privatplatzierung anbieten.
Bei einer Kapitalerhöhung sinkt der Wert bestehender Aktien, weil sich zukünftige Unternehmensgewinne auf mehr Papiere verteilen (in der Finanzbranche wird dies auch Verwässerung genannt). Sollte Lenzing tatsächlich 300 Millionen Euro durch die Maßnahme einnehmen, würde sich die Aktienzahl fast verdoppeln.
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09.07.26
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