Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. / Foto: Unternehmen

10.06.20 Finanzdienstleister

KD-Bank: Dividende möglicherweise im Herbst

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat ihren geprüften Jahresbericht für 2019 vorgelegt. Eine Dividendenentscheidung will die genossenschaftliche Dortmunder Kirchenbank erst im Herbst treffen.

Die Bilanzsumme der KD-Bank ist im letzten Jahr um 3 Prozent auf 5,81 Milliarden Euro gestiegen. Das Kreditgeschäft legte um 10 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro zu. Die bilanziellen Eigenmittel betrugen Ende 2019 493 Millionen Euro – das sind knapp 9 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.

„In allen wesentlichen Kennzahlen konnten wir uns gut entwickeln und die Erwartungen zum Teil klar übertreffen“, erläutert Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. Im letzten Jahr wurden Kredite mit einem Gesamtvolumen von 348 Millionen Euro neu zugesagt. Über 35 Prozent davon (123,1 Millionen Euro) gingen an Einrichtungen für ältere Menschen. 16,5 Prozent (57,5 Millionen Euro) finanzierten Investitionen sozialer Einrichtungen von der Jugendhilfe bis zur Behindertenhilfe. Die restlichen Kreditmittel verteilten sich auf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Gesundheitswirtschaft, lebendiges Gemeindeleben und Bildung. 

Weil die deutsche Bankenaufsicht die Kreditinstitute aufgefordert hat, in der Corona-Krise bis zum dritten Quartal 2020 keine Gewinne auszuschütten, hat die KD-Bank ihre Generalversammlung auf den 27. Oktober 2020 verschoben. „Mit der Verschiebung erhalten wir uns die Möglichkeit des wichtigen persönlichen Austauschs mit unseren Mitgliedern und der Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent für das Geschäftsjahr 2019“, so Vorstand Thiesler.

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