Hurrikan: Wetterextreme sind Folgen des Klimawandels, der immer stärker in der Finanzindustrie als Risikofaktor wahrgenommen wird. / Foto: Pixabay

24.01.19 Meldungen

Klimarisiko-Modell von right. based on science zum ersten Mal im Einsatz

Als erster deutscher Vermögensverwalter berechnet Salm-Salm & Partner nach Daten des Frankfurter Informations- und Beratungsunternehmens right. based on science den Beitrag der eigenen Investitionsentscheidungen zum Klimawandel. Das Unternehmen right. based on science hat ein neues Modell zur Messung der Klimafreundlichkeit von Investitionsentscheidungen entwickelt.

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Ein ECOreporter-Interview mit Sebastian Müller, dem Geschäftsführer des Frankfurter Analyseunternehmens, finden Sie hier

right. based on science misst den Beitrag eines Unternehmens zur globalen Erderwärmung anhand des "X-Degree Compatibility (XDC)-Faktors". Hat ein Unternehmen beispielsweise ein XDC von 2,3°C, dann bedeutet das, dass sich die Erde um 2,3°C erwärmen würde, wenn alle Unternehmen so emissionsintensiv wirtschaften würden wie das betrachtete.

Zuletzt haben Politik und Zentralbanken den Druck auf Investoren erhöht und Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. "Unternehmen, die den Klimawandel ignorieren, sind wie Tanker im Nebel: ohne klare Sicht nach vorn. Das macht sie zum Risiko, auch für Investoren", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Constantin Prinz zu Salm-Salm von Salm-Salm & Partner. "Wer auf eine fossile Zukunft setzt, geht eine gefährliche Wette ein."

"Anders als der sogenannte CO2-Fußabdruck, der nur solche Emissionen abbildet, die schon in der Atmosphäre gelandet sind, blickt unser Modell nach vorne und bewertet Unternehmen und deren Klimastrategie für die Zukunft", sagt Hannah Helmke, Geschäftsführerin und Mitgründerin von right. based on science.

Die Entwicklung des Klimamodells von right. based on science wurde unter anderem von der Europäischen Union, dem Energiereferat der Stadt Frankfurt sowie vom Business Incubation Center Darmstadt der europäischen Weltraumbehörde ESA gefördert.

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