Veganer Räucherlachsersatz von Veganz. / Foto: Unternehmen

  Anleihen / AIF

Lebensmittelunternehmen Veganz verbessert sich zum Vorjahr

Der vegane Lebensmittelhersteller Veganz aus Berlin meldet steigende Umsätze für das erste Quartal 2020. Die Anleihe des Unternehmens macht im heutigen Handel ein Plus von 1,5 Prozent.

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Veganz steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal 2020 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seine eigene Prognose konnte das Unternehmen damit um 16 Prozent übertreffen. Auch das Geschäft in den eigenen Filialen lag mit 23 Prozent über der eigenen Prognose.

Eine stabile Marktlage der Lebensmittelbranche, die erfolgreiche Einführung neuer Produkte sowie Investitionen im Bereich Vertrieb und Marketing trugen zu dem positiven Quartalsergebnis bei, heißt es von Veganz. Besonders beliebt seien die Pizzen von Veganz gewesen – sie sind nach Unternehmensangaben die weltweit ersten Pizzen mit Klimascore.

Die Veganz Group AG plant in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung, um weiter wachsen zu können.

Veganz hatte im März eine Anleihe begeben. Das Unternehmen wollte mit der Anleihe bis zu 10 Millionen Euro erlösen. Doch obwohl Veganz Anfang Februar die Zeichnungsfrist verlängerte (ECOreporter berichtete hier), lag der Emissionserlös nur bei 2,7 Millionen Euro. Veganz zufolge zeichneten ungefähr 630 Investoren, vor allem Privatanleger, die Anleihe.

Die Anleihe bietet einen Zinscoupon von 7,5 Prozent. Allerdings ist das Unternehmen stark überschuldet. ECOreporter hatte sich das Anleiheangebot hier näher angesehen.

Die Veganz-Anleihe wird seit 24. Februar im Open Market der Frankfurter Börse gehandelt. Derzeit steht sie bei 100,75 Prozent (28.4.2020, 8:30 Uhr).

Veganz Anleihe 2020/2025: ISIN DE000A254NF5 / WKN A254NF

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