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Lucid dementiert Insolvenzgerüchte, Aktie verliert 57 %
Der US-Elektroautohersteller Lucid hat am gestrigen Dienstag zwischenzeitlich erheblich an Börsenwert verloren. Hintergrund ist ein Bericht zu angeblichen Zukunftsplänen des Unternehmens.
Laut dem Blog Electric-Vehicles soll die Restrukturierungsberatung AlixPartners Lucid vorgeschlagen haben, wegen seiner finanziellen Probleme von der Börse zu gehen oder Insolvenz anzumelden. Das Unternehmen dementierte dies gestern und teilte mit, man verfüge über genügend Liquidität, um das Tagesgeschäft bis ins nächste Jahr hinein fortzuführen. AlixPartners helfe Lucid dabei, seine Geschäftsabläufe zu verbessern, und habe keinen Insolvenzantrag empfohlen.
Aktie vom Handel ausgesetzt
Nach Veröffentlichung des Blog-Eintrags verlor die Lucid-Aktie gestern an der US-Heimatbörse Nasdaq zwischenzeitlich 57 Prozent, letztlich betrug das Tagesminus 16 Prozent. Wegen des Kurssturzes wurde das Papier mehrfach vom Handel ausgesetzt.
An der deutschen Börse Tradegate notiert die Aktie heute bei 3,96 Euro (Stand 15.7.2026, 9:37 Uhr). Gestern markierte sie mit 2,27 Euro ein neues Allzeittief. In den letzten drei Jahren hat sie 93 Prozent an Wert eingebüßt.
Lucid hat es trotz milliardenschwerer Finanzspritzen aus Saudi-Arabien bislang nicht geschafft, schwarze Zahlen zu schreiben. Eine ECOreporter-Einschätzung der Lucid-Aktie finden Sie hier.
Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier zu Elektroauto-Aktien.
Lucid Group Inc. A: ISIN US5494982029 / WKN A41FLM
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23.06.26
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