Green Growth Futura hat unter anderem das Nachhaltigkeitskonzept des BAUM Fair Future Fonds mit erarbeitet und überwacht. / Symbolbild: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Ratingagenturen

Nachhaltiges Beratungsunternehmen Green Growth Futura stellt Betrieb ein

Das Hamburger Beratungsunternehmen Green Growth Futura hat seine Tätigkeit zum 30. September eingestellt. Das teilte die Firma überraschend über die Plattform LinkedIn mit.

Zu den Gründen für das Aus machte Green Growth Futura keine Angaben. Auch auf eine Anfrage von ECOreporter reagierte das Unternehmen zunächst nicht. In dem Post auf LinkedIn schreibt Green Growth Futura, mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs ende "ein Kapitel, das geprägt war von vielen wertvollen Begegnungen, vertrauensvollen Partnerschaften und der Mission, Sustainable Finance voranzutreiben und nachhaltige Investments stärker in den Fokus zu rücken".

Verantwortlich für den BAUM Fair Future Fonds

Green Growth Futura wurde 2017 von Prof. Dr. Maximilian Gege, Ehrenvorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (BAUM e. V.), gegründet. Das Unternehmen war auf die Beratung von Vermögensverwaltern, Family Offices und Stiftungen zum Thema Sustainable Finance, also nachhaltige Geldanlage, spezialisiert. Ziel war es, "die ökologischen, ethischen und sozialen Ansprüche von Investorinnen und Investoren mit ihren Renditezielen in Einklang zu bringen".

Unter anderem kümmerte sich Green Growth Futura um das Nachhaltigkeitsresearch des BAUM Fair Future Fonds. Das Unternehmen hat den Fonds gemeinsam mit GLS Investments, der Fondsgesellschaft der Bochumer GLS Bank, 2018 ins Leben gerufen. Einen ECOreporter-Test des BAUM Fair Future Fonds finden Sie hier.

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