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Nachhaltige ETFs im Juli: Zwischen 6 % Plus und 6 % Minus
Der Iran-Krieg, schwankende Energiepreise und hohe Inflationsraten sorgen weiterhin für Unsicherheit an den Börsen. Die von ECOreporter getesteten nachhaltigen ETFs schlugen sich im Juli dennoch überwiegend gut in einem unruhigen Markt: Zwei Drittel der Produkte legten zu. Welche ETFs sich kurz- und langfristig besonders gut entwickelt haben, zeigt der ECOreporter-Überblick.
Im Durchschnitt gewannen die nachhaltigen ETFs in der ECOreporter-Übersicht in den letzten Wochen knapp 1 Prozent an Wert. Besonders gut entwickelten sich unter anderem ETFs mit Schwerpunkt digitale Sicherheit sowie einige Produkte mit Fokus auf Europa, Japan und Kreislaufwirtschaft. Deutliche Verluste gab es dagegen bei mehreren ETFs aus den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltigere Mobilität – zumindest auf wenige Wochen betrachtet.
Bewahren Sie Ruhe!
Kurzfristige Schwankungen gehören an den Aktienmärkten dazu. Wer bei Rücksetzern verkauft oder nach kräftigen Kursanstiegen unüberlegt einsteigt, verschlechtert häufig seine Renditechancen. Bei ETFs gilt deshalb genauso wie bei aktiv gemanagten Fonds und Einzelaktien: Bewahren Sie Ruhe und investieren Sie langfristig. ECOreporter empfiehlt in der Regel eine Mindestanlagedauer von fünf bis zehn Jahren.
Die Redaktion hat bereits 186 ETF-Tests durchgeführt. In ihre Performance-Übersicht (siehe Tabelle im Premium-Bereich) hat sie aber nur einen Teil der getesteten ETFs aufgenommen. Denn bei vielen der Tests stellte sich heraus, dass es mit der Nachhaltigkeit der Produkte nicht weit her ist. Gerade bei Ausschlüssen problematischer Geschäftsfelder gehen viele Anbieter inkonsequent vor.
Um den Etikettenschwindel besser zu bekämpfen, gelten seit 2025 strengere europäische Vorgaben für die Namen nachhaltiger Fonds und ETFs. Hunderte angeblich nachhaltige Fonds und ETFs mussten 2025 ihre Namen ändern oder ihre Anlagestrategie anpassen. Gleichzeitig nutzen manche Anbieter inzwischen neue, bislang nicht regulierte Begriffe wie "Screened", "Select" oder "Committed", um weiterhin einen nachhaltigen Eindruck zu vermitteln. Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA fordert deshalb bereits Nachbesserungen.
Eine vollständige Liste aller von ECOreporter getesteten ETFs können Sie sich hier ansehen
In unserer ab sofort auch sortierbaren Performance-Übersicht listen wir nur ETFs auf, die im ECOreporter-Test mindestens eine Nachhaltigkeitsnote von 3,7 erhalten haben und damit zumindest als hellgrün gelten können. Seit ECOreporter ETFs in seinem neuen Verfahren testet, gilt diese Bedingung nicht nur für die Gesamtnote Nachhaltigkeit, sondern auch für die Bewertung der Aktienauswahl. Details zum Benotungssystem von ECOreporter finden Sie hier.
Eine Tabelle der ETFs mit ihrer Wertentwicklung über verschiedene Zeiträume finden Sie im folgenden Premium-Bereich. Dort lesen Sie auch Einschätzungen zu den finanziell erfolgreichsten und zu den nachhaltigsten ETFs.
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