Die E-Lastenräder von sigo fahren mittlerweile in 30 Städten. Weiteres Wachstum will das Unternehmen über eine Anleihe finanzieren. / Foto: sigo

  Anleihen / AIF

Neuer Vermittler für die Lastenrad-Anleihe der sigo GmbH mit 7,25 % Zins

Die sigo GmbH betreibt mit Partnern Elektrolastenräder-Mietstationen an zahlreichen Standorten in Deutschland. Um das Angebot des sogenannten „E-Lastenrad-Sharing“ auszuweiten, plant das Unternehmen aus Darmstadt unter anderem den Kauf weiterer E-Lastenräder und Ladestationen. Zur Finanzierung der Vorhaben hat sigo eine Anleihe auf den Markt gebracht, die einen Zins von 7,25 Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von 5,5 Jahren bietet.

Das geplante Emissionsvolumen der Anleihe beträgt 1,5 Millionen Euro. Die Platzierung der Anleihe startete im Dezember letzten Jahres auf der Plattform GLS Crowd. Über die GLS Crowd wurden nach Angaben der Plattform bislang rund 410.000 Euro platziert, also rund 27 Prozent des geplanten Emissionsvolumens. Nun ist der Vertrieb der Anleihe auf die Internet-Plattform econeers ausgeweitet worden.

Die Anleiheemittentin sigo GmbH bietet laut Wertpapier-Informationsblatt (WIB) insbesondere E-Lasten-Sharing und E-Bike-Sharing für Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Projektentwickler (Partner) an. Diese Partner kaufen oder mieten die Räder von der Emittentin. Die Räder können dann wiederum an festen Stationen über eine von der Emittentin entwickelte App von Endkunden, d.h. Mietern der Wohnungsbaugesellschaften oder Bürgern einer Kommune, gemietet werden. sigo erhält dafür laut WIB eine laufende Servicegebühr von den Partnern sowie Teile der variablen Einnahmen der Endkunden. Den telefonischen Kundensupport sowie den Service an den Rädern übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sigo.

ECOreporter hatte sich das Anleiheangebot im Dezember hier näher angesehen und dabei auch die wirtschaftliche Situation der sigo GmbH untersucht.

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