Delta-Turbine von Nordex. / Foto: Unternehmen

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Nordex erhält in Finnland nächsten Großauftrag – lohnt der Einstieg?

Der Windanlagenbauer Nordex hat einen Auftrag des deutschen Projektentwicklers VSB in Finnland erhalten. Nordex soll den Windpark „Juurakko“ mit der neuesten 5-Megawatt-Anlagentechnologie für Schwachwindstandorte auszustatten.

Ab Frühjahr 2022 wird der Anlagenbauer sieben Turbinen am Standort an der Westküste Finnlands nahe der Stadt Kalajoki errichten. Die Nordex Group ist zudem für die Vollwartung der Anlagen im Rahmen eines Premium-Service-Vertrags mit einer Laufzeit von 20 Jahren zuständig.

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Die Turbinen werden nach Angaben der Unternehmen in der Kaltklimavariante und mit dem Nordex Anti-Icing-System für die Rotorblätter geliefert. Das ermöglicht den problemlosen Betrieb der Anlagen bei bis zu -30 C und sichert so ganzjährig die Stromproduktion an klimatisch sehr anspruchsvollen Standorten, so die VSB-Gruppe in einer Mitteilung.

Für Nordex ist es der zweite Großauftrag binnen weniger Tage, erst am vergangenen Freitag hatte der Windanlagenbauer einen Rekordauftrag aus Spanien vermeldet. Zu den finanziellen Details machte Nordex wie üblich keine Angaben.

Aktie stagniert

Die Nordex-Aktie liegt im Tradegate-Handel derzeit 1,82 Prozent im Plus bei 8,95 Euro (Stand: 14.07.2020, 10:48 Uhr). Auf Monatssicht liegt die Aktie 5,48 Prozent im Minus, im Jahresvergleich hat die Aktie 38,14 Prozent an Wert verloren.

Die Nordex-Aktie kommt damit weiterhin nicht vom Fleck, auch auf Sicht einer Woche ist sie trotz beständig guter Nachrichten bereits wieder 6,09 Prozent im Minus. Die Margen des Unternehmens sind niedrig, ob Nordex in diesem Jahr Gewinn machen kann, ist unklar. ECOreporter sieht ein erhebliches Risiko bei der Aktie.

Lesen Sie hier, welche Windaktien die Redaktion derzeit empfiehlt.

Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655

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