Oikocredit unterstützt unter anderem Mikrofinanzinstitute in Indien, die Kleinstkredite an Gewerbetreibende vergeben. / Foto: Opmeer Reports, Oikocredit

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Oikocredit: Mehr Kapital und Mitglieder

Die auf die Finanzierung sozialer Projekte in Entwicklungsländern spezialisierte Genossenschaft Oikocredit hat ihre Geschäftszahlen für 2018 veröffentlicht. Der Gewinn ist gesunken, die Dividendenhöhe soll aber unverändert bleiben.

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Das im niederländischen Amersfoort ansässige Unternehmen arbeitet in 33 Schwerpunktländern in Afrika, Asien und Lateinamerika unter anderem mit Mikrofinanzinstituten und Banken für kleine und mittlere Betriebe (KMU) zusammen, unterstützt Heimsolarprojekte und finanziert Schulungen.

2018 wuchs das Projektfinanzierungsportfolio von Oikocredit im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 1,046 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg um 6 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

Der Jahresüberschuss ging von 18,4 auf 1,3 Millionen Euro zurück. Dennoch will die Unternehmensführung bei der nächsten Generalversammlung im Juni die Ausschüttung einer unveränderten Jahresdividende von 1 Prozent vorschlagen.

Die Zahl der Privatpersonen, die über Oikocredit Geld investieren, stieg 2018 um 1.000 auf 57.000. Davon kommen 27.000 aus Deutschland.

"Es ist eine beachtliche Leistung, dass Oikocredit in einer Zeit des Umbruchs und der Herausforderungen weiteres Wachstum erzielen konnte“, sagt Thos Gieskes, Geschäftsführer von Oikocredit, und ergänzt: „Die Umsetzung unserer aktualisierten Strategie, mit der wir eine noch größere soziale Wirkung erreichen wollen, verläuft planmäßig. Die positiven Effekte zeigen sich bereits in unseren Ergebnissen für 2018. Ab 2019 rechnen wir mit einer noch deutlicheren Verbesserung unserer Finanzergebnisse.“

Ein ECOreporter-Porträt von Oikocredit  finden Sie hier.

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