Solarpark von Photon Energy: Photon Energy ist in osteuropäischen Ländern wie Ungarn und der Slowakei, aber auch in Australien aktiv. / Foto: Unternehmen

07.03.19 Anleihen / AIF

Photon Energy: Ungarische Solarparks gehen ans Netz

Der niederländische Solarstromproduzent und -projektierer Photon Energy meldet, acht Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 5,5 Megawatt (MW) im ungarischen Almásfüzitö errichtet und an das Stromnetz gebracht zu haben. Damit erweitert die Photon Energy AG ihr eigenes PV-Anlagen-Portfolio auf 37,1 MW.

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Die Anlagen erstrecken sich über eine Fläche von 6,96 Hektar und werden voraussichtlich 6,8 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

"Wir haben in Ungarn nun insgesamt 11,5 MW an das Stromnetz angeschlossen. Das ist ein bedeutender Meilenstein für Photon Energy als Entwickler, EPC-Kontraktor und Investor. Wir kommen dadurch unserem Ziel einen Schritt näher, bis Ende 2020 PV-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 50 MW zu bauen", so Georg Hotar, CEO der Photon Energy.

Photon Energy wird laut eigenen Angaben diese Kraftwerke über acht hundertprozentige Tochtergesellschaften, die jeweils über eine sogenannte KAT-Lizenz verfügen, langfristig besitzen und betreiben. Aufgrund der KAT-Lizenz erhalten die Tochtergesellschaften für den produzierten Strom eine Einspeisevergütung von etwa 32 Forint pro kWh (ca. 0,10 Euro pro kWh) über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren. Pro Lizenz sind die Tochtergesellschaften zu einer maximal genehmigten Produktion von 15.500 Megawattstunden berechtigt. Der Gesamtjahresumsatz aller acht Kraftwerke wird voraussichtlich 680.000 Euro betragen.

Nach der Neubewertung der Anlagenzugänge erwartet Photon Energy eigenen Angaben zufolge ein sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income) von rund 2,7 Millionen Euro in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens für das erste Quartal 2019.

Die acht PV-Kraftwerke in Almásfüzitö sind Teil des PV-Kraftwerksportfolios des Unternehmens mit 11,5 MW in Ungarn. Für die Anlagen hat Photon Energy Anfang des Jahres einen langfristigen Projektfinanzierungsvertrag mit der K&H Bank abgeschlossen, der ungarischen Tochtergesellschaft der belgischen KBC Group.

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