Asien ist für deutsche Photovoltaik-Hersteller der wichtigste Markt. / Foto: GCL System Integration

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Photovoltaik-Hersteller spüren die Corona-Krise

Gerade im ersten Quartal 2020 wurden viele Maschinen- und Anlagenbauer aus der Photovoltaik-Branche hart von der Corona-Krise getroffen. Das berichtet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

So sei der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 55 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 57 Prozent gesunken, hieß es am Donnerstag. Dies sei der heftigste Einbruch seit 2012 für die Branche gewesen.

Allerdings sei mittlerweile Besserung in Sicht. In China, dem wichtigsten Absatzmarkt für Photovoltaik-Technik, habe sich die Lage wieder entspannt. Weltweit kommen 90 Prozent aller Aufträge aus Asien – und davon wiederum 90 Prozent aus China.

Geschäfte in Europa und USA leiden

Während in Asien die Umsätze bereits wieder steigen, merken die Hersteller die Auswirkungen der Krise nun allerdings stark auf dem europäischen und dem US-amerikanischen Markt. Beide machen je 5 Prozent der Aufträge weltweit aus.

„Wie in der gesamten Maschinenbaubranche zeigten die global verzahnten Wertschöpfungsketten infolge der Corona-Pandemie gravierende Störungen und erhebliche Schwankungen im Hinblick auf verschiedene Absatzmärkte. Die deutschen PV-Maschinenbauer sind mit einer Exportquote von über 90 Prozent stark abhängig von funktionierenden Lieferketten,“ sagt Jutta Trube, beim VDMA Leiterin Photovoltaik Produktionsmittel.

Lesen Sie hier, was nachhaltige Anleger in der Corona-Krise tun können.

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