PNE baut seinen Bestand an Wind- und Solarprojekten weiter deutlich aus. / Foto: PNE

  Nachhaltige Aktien

PNE hat Rückenwind – die Aktie auch

Mehr als 120 Prozent liegt die PNE-Aktie im Jahresvergleich im Plus. Kann sich da ein Einstieg noch lohnen? Ein Blick in die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2022.

Über zu wenig Arbeit kann sich das Erneuerbare-Energien-Unternehmen aus Cuxhaven nicht beschweren. Aktuell realisiert oder plant PNE Wind- und Solarparkprojekte mit einer Leistungskapazität von insgesamt 11 Gigawatt. Ende Juni 2021 waren es 6,5 Gigawatt.

Der Konzern betreibt auch selbst Grünstromanlagen. Deren Gesamtkapazität liegt mittlerweile bei rund 261 Megawatt (MW), die im ersten Halbjahr 268 Gigawattstunden Strom produzierten. Im zweiten Quartal gingen zwei neue PNE-Windparks ans Netz: Wahlsdorf (19,4 MW) und Gnutz I (8,4 MW). Weitere Inbetriebnahmen für die Eigennutzung sollen bis Jahresende folgen. Insgesamt baut PNE derzeit ungefähr 124 MW, die das Unternehmen selbst betreiben will. Bis Ende 2023 möchte PNE über einen Eigenbestand in Bau oder in Betrieb von bis zu 500 MW verfügen.

Hoher Nettogewinn dank Sondereffekten

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr von 40,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 52,1 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von 2,3 auf 4,1 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente PNE mit 10 Millionen Euro zehnmal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Dies lag vor allem an hohen buchhalterischen Zinsgewinnen aus Bewertungsveränderungen.

PNE-Vorstandschef Markus Lesser erwartet auch für das Gesamtjahr gute Ergebnisse: „Wir sind für die weitere Entwicklung bestens aufgestellt, obgleich das Marktumfeld in Bezug auf Rohstoff- und Einkaufspreise sowie Lieferzeiten anspruchsvoller wird. Teilweise werden diese jedoch durch die gestiegenen Strompreise kompensiert. Entsprechend den Ergebnissen im ersten Halbjahr 2022 bestätigen wir unser Ziel für das Gesamtjahr: Wir rechnen für unsere Guidance des Geschäftsjahres 2022 mit einem EBITDA im Konzern in Höhe von 20 bis 30 Millionen Euro.“ Im ersten Halbjahr betrug das EBITDA 17,5 Millionen Euro.

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