Fast jeder Großanleger beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsaspekten. / Illustration: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF, Fonds / ETF

Profi-Investoren setzen stärker auf Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit war in den letzten Jahren kein Lieblingsthema der Finanzbranche. Doch mittlerweile legen wieder deutlich mehr Großinvestoren ihr Geld grün an.

Laut einer Umfrage des Indexanbieters FTSE Russell unter mehr als 400 Pensionsfonds, Stiftungen, Versicherungen, Family Offices und staatlichen Investoren aus aller Welt berücksichtigen 84 Prozent der Finanzprofis bei ihren Anlageentscheidungen Nachhaltigkeitskriterien. 2025 waren es nur 73 Prozent. Weitere 15 Prozent prüfen die Einbeziehung nachhaltiger Kriterien. Heißt: Nur 1 Prozent beschäftigt sich überhaupt nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Zudem gaben 51 Prozent der Befragten an, mehr als die Hälfte ihres verwalteten Vermögens nachhaltig zu investieren. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. 11 Prozent legen ihr Geld sogar ausschließlich grün an.

Grüne Geldanlage dürfte weiter an Bedeutung gewinnen

85 Prozent der Großinvestoren gehen davon aus, in den nächsten drei Jahren Nachhaltigkeitsaspekte noch stärker in ihre Entscheidungen einzubeziehen oder mehr nachhaltige Finanzprodukte zu kaufen. Einen Rückgang erwartet keiner der Befragten.

Nur noch 19 Prozent investieren nicht stärker in nachhaltige Geldanlagen, weil sie Renditenachteile befürchten. Vor einem Jahr waren es noch 27 Prozent. 47 Prozent der Befragten verfolgen mittlerweile sogar ausdrücklich das Ziel, mit grünen Investments besser abzuschneiden als mit konventionellen.

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Nachhaltige Geldanlage: 10 ECOreporter-Tipps für richtig grüne Investments.

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