Diageo hat in Afrika eigene Brauereien unter anderem in Nigeria, Ghana und Tansania. / Foto: Unternehmen

06.08.19 Meldungen

Schnapshersteller Diageo will in Afrika auf grüne Technologien umsteigen

Der Spirituosen-Hersteller Diageo ist bekannt für Marken wie Smirnoff, Guiness und Baileys. Nun will das Unternehmen 180 Millionen britische Pfund (GBP), umgerechnet 196 Millionen Euro, für umweltfreundliche Technologien in Afrika ausgeben.

Wie Diageo meldet, sollen elf eigene Brauereien in Afrika mit Solarpaneelen und Biomasse-Kraftwerken ausgestattet werden. Zudem will der Spirituosen-Konzern in ihnen neue Wasseraufbereitungsanlagen installieren. Dadurch könnten die Brauereien ihren CO2-Fußabdruck senken und würden sparsamer mit Wasser umgehen, heißt es von Diageo.

Der britische Spirituosen-Konzern plant, in den elf Brauereien 50 Millionen GBP sofort zu investieren, um die umweltfreundlichen Technologien anzuschaffen. 130 Millionen GBP sind für die Wartung und Instandhaltung der Anlagen vorgesehen.  

"Wir glauben, dass unsere Investition dem Klimawandel entgegenwirken kann. Als ein in Afrika operierendes Unternehmen haben wir die Verantwortung, nachhaltiger zu werden und dazu beizutragen, die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen", sagt Ivan Menezes, CEO von Diageo.

Diageo beschäftigt in Afrika derzeit über 5.000 Mitarbeiter. 13 Prozent seines Gesamtumsatzes erwirtschaftet das Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent.

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