Die Gründungsmitglieder der SFC, links Tommy Piemonte von der Bank für Kirche und Caritas. / Foto: SFC

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Shareholders for Change: Telefonkonzerne müssen transparenter werden

Das von der Paderborner Bank für Kirche und Caritas (BKC) mitgegründete institutionelle Investorennetzwerk SfC - Shareholders for Change hat einen Ergebnisbericht über seinen Engagement-Dialog mit den europäischen Telekommunikationsunternehmen Vodafone, Deutsche Telekom, Telecom Italia und Orange veröffentlicht.

Das Engagement, das 18 Monate dauerte, konzentrierte sich auf Fragen der Steuertransparenz und der aggressiven Steuervermeidung. Die Telekomkonzerne waren überwiegend dialogbereit, müssen nach Einschätzung des SfC aber noch transparenter werden. Eine öffentlich nachvollziehbare Steuertransparenz sei der erste Schritt, heißt es in dem Ergebnisbericht des Netzwerks. Aber auch die Gewinnverschiebung in Schattenfinanzplätze sollte überwacht werden: Obwohl sie rechtlich legal sei, ziehe sie erhebliche finanzielle Mittel vom nationalen Wohlstand ab.

Dem SfC-Engagement vorausgegangen war die SfC-Studie "Bad Connection", die einen allgemeinen Mangel an steuerlicher Transparenz bei großen europäischen Telekommunikationsunternehmen festgestellt hatte.

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