Die Einzelteile für die Windkraftanlagen, die Siemens Gamesa nach Kansas ausliefern soll, werden in den USA gefertigt. Die Rotorblätter produziert die Siemens-Tochter im US-Bundesstaat Iowa. / Foto: Unternehmen

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Siemens Gamesa erhält Großauftrag aus Kansas

Siemens Gamesa erhält einen neuen Großauftrag aus den USA. Die deutsch-spanische Siemens-Tochter soll  98 Windkraft-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 228 Megawatt nach Kansas liefern. Das teilte das Unternehmen gestern mit.

Die Anlagen vom Typ SWT-2.3-108 sind für einen Windpark in Kansas bestimmt, der Ende 2018 den Betrieb aufnehmen soll. Nähere Details zu dem Auftraggeber gab Siemens Gamesa nicht bekannt.

Grüner Strom für 73.000 Haushalte

Der Windpark in Kansas soll genug Strom für fast 73.000 Haushalte liefern. Die Auslieferung der Windanlagen soll Mitte 2018 beginnen. Die Fertigung der Einzelteile für die Anlagen erfolgt in den USA: Die Rotorblätter werden in Fort Madison im US-Bundesstaat Iowa hergestellt, die Maschinenhäuser und Naben in Hutchinson, Kansas.

Trotz guter Auftragslage Stelleneinsparungen

Siemens Gamesa konnte im Lauf dieses Jahres bereits zahlreiche größere Aufträge an Land ziehen – unter anderem aus Mexiko, USA, Spanien, Polen, Frankreich und einigen asiatischen Ländern. Wie ECOreporter berichtete, gab die Siemens-Tochter allerdings kürzlich bekannt, Stellen streichen zu wollen. Insgesamt will der Windkraftspezialist 6.000 Stellen weltweit abbauen, davon 231 in Deutschland.

Der Grund: Das Unternehmen ist auf Sparkurs. Der Windkonzern leidet wie seine Mitbewerber unter dem Preisdruck am Markt, der zunehmenden Anzahl an Ausschreibungen und den geringer werdenden staatlichen Förderungen für Windenergie.

Siemens Gamesa Renewable Energy S.A: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

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