Baustelle von MHI Vestas in der Nordsee: Durch standardisierte Bauteile könnten Kosten eingespart werden. / Foto: MHI Vestas

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Siemens Gamesa, Vestas und MHI Vestas wollen gemeinsam Kosten senken

Die Windanlagenhersteller Siemens Gamesa, Vestas und MHI Vestas haben gemeinsam eine Liste mit Bauteilen erstellt, die branchenweit standardisiert werden könnten.

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Durch eine Standardisierung würden die Kosten von Bauteilen und Wartungsarbeiten sinken. Außerdem würde es sich bei höheren Komponentenstückzahlen für Zulieferfirmen eher lohnen, Bauteile zu optimieren oder neue Teile zu entwickeln.

Das deutsch-spanische Unternehmen Siemens Gamesa, der dänische Anlagenbauer Vestas und dessen Offshore-Joint-Venture MHI Vestas mit dem japanischen Konzern Mitsubishi werden die Standardisierungsliste Ende Oktober auf der dänischen Fachmesse Wind Energy Denmark vorstellen.

"Momentan liegt der Fokus verstärkt auf einer intensiveren Kooperation zwischen Windanlagenbauern und ihren Zulieferern“, sagt Torben Hvid Larsen, der technische Direkter von MHI Vestas. "Mit unserer Liste wollen wir die Industrie dazu einladen, entlang der Wertschöpfungskette enger zusammenzuarbeiten, um Kostensenkungspotenziale auszuschöpfen. Ich gehe davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren konkrete innovative Projekte auf Basis dieser Liste entstehen werden.“

Siemens Gamesa Renewable Energy S. A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

Vestas Wind Systems A/S: 

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