Das Land Bayern hat sein Kontingent für Solaranlagen auf Ackerflächen erhöht. / Foto: Pixabay

21.10.19 Erneuerbare Energie , Meldungen

Solar-Ausschreibung: Comeback für bayerische Ackerflächen

Die Oktober-Ausschreibung für Solaranlagen war mit einer Gebotsmenge von 648 Megawatt (MW) mehr als vierfach überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 27 Zuschläge für eine zu errichtende Solarleistung von 153 MW. Die Zuschläge gingen zu über 70 Prozent an Bieter mit Geboten auf bayerische Ackerflächen (19 Zuschläge mit 130 Megawatt).

Diese Entwicklung war Anfang des Jahres nicht zu erwarten gewesen. Denn schon bei der Februar-Ausschreibung 2019 gingen von den 24 Zuschlägen 21 an Bieter mit Geboten für Solaranlagen auf Ackerflächen in Bayern. Damit war das jährlich begrenzte Ackerflächenkontingent, das Bayern freigegeben hatte, bereits zu rund 70 Prozent aufgebraucht. Zur Oktober-Ausschreibung hat Bayern das zulässige Kontingent aber von ursprünglich 30 auf 70 Zuschläge für Ackerflächen-Solarparks erhöht.

Die Ausweitung des bayerischen Kontingents an Ackerflächen hat den Wettbewerb verschärft. Daher verringerte sich der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert bei der Oktober-Ausschreibungsrunde auf 4,90 Cent/kWh (Vorrunde 5,47 Cent/kWh). Lesen Sie hier, warum Solaranlagen auf Ackerflächen in Bayern einen Wettbewerbsvorteil haben.

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